Die Prozesslandkarte ist eine Darstellung der Geschäftsprozesse (inkl. Wechselwirkungen und Prozessverantwortlichkeiten) eines Unternehmens und ordnet diese in Prozessebenen an (vgl. Prozesshierarchie).

  • Steuerungsprozesse (auch Führungsprozesse oder Managementprozesse) sind die Prozesse der Unternehmensplanung und -steuerung (z.B. Strategie- und Zielemanagement). Sie bilden den unternehmerische Rahmen der Kerngeschäftsprozesse und Unterstützungsprozesse.
  • Kernprozesse (Primärprozesse) sind Geschäftsprozesse mit hohem Wertschöpfungsanteil. Sie sind bilden das Tagesgeschäft ab und haben direkten Bezug zu Kundenaufträgen. Diese Prozesse sind in der Regel wettbewerbskritisch, da sie dem Kunden einen Mehrwehrt liefern. Die Zuordnung der Geschäftsprozessen in dieses Prozesscluster ist branchenabhängig, da die Art und Ausprägung der unternehmerischen Wertschöpfung durch den Unternehmensgegenstand definiert wird.
  • Unterstützungsprozesse (Querschnittsprozesse) definieren sich durch keinen oder nur geringe Wertschöpfungsanteile, die aber zur Ausführung der Leistungserstellung in den Kernprozessen von hoher Bedeutung sind. Beispiele hierfür sind: Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Berichtswesen oder Personalwesen.

Inhalt der Prozesslandkarte:

  • Im Unternehmen vorhandene bzw. geplante Prozesse.
  • Verknüpfungen des Unternehmens und deren Geschäftsprozesse mit internen und externen Geschäftspartnern (Kunden, Lieferanten, Banken, Mitarbeiter).
  • Beziehungen zwischen internen Kunden und Lieferanten.

Nutzen der Prozesslandkarte:

  • Vorgabe von organisatorischen Standards und Begrifflichkeiten.
  • Transparenz durch Überblick über die Ablauforganisation des Unternehmens.

Siehe auch:


Dokumente und Downloads:

  • keine Dokumente zum Download verfügbar.

Literatur: 


Quellen und Einzelnachweise


Weblinks:

  • keine Weblinks bekannt.

Wissendatenbank-Partner und Autoren:

Autoren:

  • Michael Durst (Xing-Profil)
  • Sascha Hertkorn
  • Christopher Eischer
  • Nico Schweisser