Im Gegensatz zur fundamentalen Neugestaltung von Prozessen (vgl. Business Process Reengineering) stellt die Prozessoptimierung eine systematische Vorgehensweise zur Verbesserung bestehender Prozesse dar.

Auf Basis der Prozessanalyse werden Engpässe und Schwachstellen durch Entwicklung und Implementierung von Verbesserungsmaßnahmen beseitigt. Veränderungen durch kontinuierliche Prozessverbesserung (vgl. Kaizen und KVP) erfolgen in Teilschritten.

Die größten Herausforderungen der Prozessoptimierung ist das “Silo-Denken” und die etablierte Aufbauorganisation in einem Unternehmen. Etablierte Hierarchien müssen aufgelöst werden und die ablauforientierte Denkweise, d.h. das Denken in Prozessen über alle Organisationsstufen hinweg ist ein entscheidender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Effizienz- und Effektivitätssteigerung durch Prozessoptimierung. Der Einsatz von Methoden und Werkzeuge aus dem Change Management sind entsprechend zu nutzen und begleitend einzusetzen.


Siehe auch:


Dokumente und Downloads:

  • keine Dokumente zum Download verfügbar.

Literatur: 


Quellen und Einzelnachweise

  • Prozessmanagement – Qualität, Produktivität, Konkurrenzfähigkeit, Stöger (2011), S. 150

Weblinks:


Wissendatenbank-Partner und Autoren:

Autoren:

  • Michael Durst (Xing-Profil)
  • Sascha Hertkorn
  • Christopher Eischer
  • Nico Schweisser