Beim Supply Chain Management (SCM) handelt es sich um ein umfassendes Konzept zur Planung, Steuerung und Integration von Unternehmensaktivitäten entlang der Wertschöpfungskette. Durch die ganzheitliche Betrachtungsweise des gesamten Wertschöpfungsprozesses und eingesetzten Methoden werden Verbesserungspotentiale an den Schnittstellen (unternehmensintern und extern) aufgedeckt. Das Geflecht aller kooperierenden Bereiche wird auch als Lieferanten-Hersteller-Kunden-Verbund bezeichnet.

Das Supply Chain Management bezieht sich auf alle Arten von Unternehmensaktivitäten. Zum Beispiel Versorgung, Entsorgung, Recycling sowie dazu begleitende Geld- und Informationsflüsse. Ein SCM-Reifegradmodell lässt sich in folgende Entwicklungsstufen unterteilen:

  • Stufe 1 – Integration der Funktionen interner Supply Chains
  • Stufe 2 – Informationsaustausch zwischen Kunden, Lieferanten und Dienstleistern
  • Stufe 3 – Kollaboratives Management kompletter Netzwerke
  • Stufe 4 – Synchronisation und Reduzierung interner wie externer Supply Chains

Die richtige Anwendung von SCM sorgt dafür, dass die 7 Grundsätze der Logistik in der Wertschöpfungskette über sämtliche geeignete Schnittstellen erfüllt werden:

  • Richtiges Gut.
  • Richtige Menge.
  • Richtiger Zustand.
  • Richtiger Ort.
  • Richtige Zeit.
  • Richtige Kunde.
  • Richtige Kosten.

Siehe auch:


Dokumente und Downloads:

  • keine Dokumente zum Download verfügbar.

Literatur: 

  • Literatur Radar 2018

Quellen und Einzelnachweise

  • Supply Chain Management – Grundlagen, Strategien, Instrumente und Controlling, Werner H., S. 5 ff.

Weblinks:


Wissendatenbank-Partner und Autoren:

Autoren:

  • Michael Durst
  • Sascha Hertkorn
  • Christopher Eischer
  • Nico Schweisser